Was hat dich dazu bewegt, die Gastprofessur anzutreten?
Stefan hat bereits an verschiedenen Kunsthochschulen gelehrt. Die Folkwang sticht dabei für ihn heraus, da sie einen spannenden Ruf durch ihre Angebote hat. Er hat Lust, das was er sich unter moderner zeitgenössischer Lehre für die visuelle Kommunikation vorstellt an der Folkwang auszuprobieren. Dabei muss er anmerken, dass er bereits ein sehr schönes Semester hatte. Es sind gute Projekte zustande gekommen, die ihm sehr Spaß gemacht haben. Den Studierenden habe es auch gefallen.
Was war denn dein erster Eindruck von der Folkwang?
Generell sind Hochschullandschaften natürlich sehr unterschiedlich. Man kann Gestaltung an Kunsthochschulen lernen, aber natürlich auch an Fachhochschulen und Privatschulen. Stefan hat die ganze Bandbreite bereits mitgenommen und konnte vor seiner Gastprofessur die Folkwang bereits durch einen Siebdruck-Workshop mit Thomas Kühnen kennenlernen. Dementsprechend kannte er das Gebäude schon. Er findet die Zeche Zollverein bietet ein sehr spannendes Gelände, auch wenn ein peripherer Ort immer gewisse Herausforderungen mit sich bringt. Letztendlich sind laut Stefan die Menschen aber entscheidend und nicht das Gebäude. Man merkt natürlich, dass es ein neues Haus ist. Eine Kunsthochschule darf ruhig benutzt aussehen – das entwickelt sich mit der Zeit, wenn Spuren von Projekten sichtbar werden.
