
Sprache & Gestaltung
Das Fach »Sprache und Gestaltung« lehrt die sprachliche Gestaltung in verschiedenen Sprachstilen, Gattungen, Formen und Medien. Wir lernen, formale und ästhetische Entscheidungen im Medium Sprache bewusst zu treffen und erzählerische Projekte gattungs- und medienübergreifend umzusetzen.
Handwerk und Poetik
Die Vermittlung sprachlicher und narrativer Verfahrensweisen soll das gestalterische Repertoire erweitern und das Selbstverständnis als Autor*innen stärken.
In den Seminaren entwickeln wir daher eigene Erzählanliegen, entwerfen zeitgemäße narrative Formen und setzen unsere Vorhaben sprachlich um. Dabei erlangen wir neben erzähltechnischem, dramaturgischem und stilistischem Handwerk ein Verständnis der Poetik von Sprache.
Zwischen Wort und Bild
Auch das komplexe Verhältnis von Wort und Bild, wie es beispielsweise in Sprachbildlichkeit, Bilderzählungen und visuellen Essays zum Ausdruck kommt, ist Gegenstand der Auseinandersetzung.
Der Transfer von Methoden und das Zulassen von Reibung zwischen sprachlichen Verfahren und gestalterischen Praktiken bilden die Grundlage für das Erschließen von neuem Handwerk und neuen Ausdrucksformen. Ziel ist die Fähigkeit, sprachliche und visuelle Gestaltung in der eigenen Arbeit souverän zu verbinden.
Gestalter*innen als Autor*innen
Ein wesentlicher Aspekt der Lehre ist die Ermutigung zur eigenen Autor*innenschaft und zur Ausprägung einer unverwechselbaren inhaltlichen und sprachlichen Handschrift.
Dazu gehört auch die Fähigkeit, die eigene künstlerische und gestalterische Praxis zu reflektieren, individuelle Gestaltungsentscheidungen in Sprache zu vermitteln und eine eigene Poetik, also eine eigene Gestaltungs- und Schreibauffassung, zu entwickeln sowie als integralen Bestandteil der eigenen Identität als Gestalter*in zu begreifen.
Personen
Saskia Nitsche
Wiss. Mitarbeiterin für Sprache & Gestaltung